Mittwoch, August 31, 2016

Wie werde ich produktiver


In letzter Zeit habe ich mich zu oft ins Bett gelegt mit dem Gedanken „ich hatte so viel vor und habe nichts geschafft“. Meine to-do Liste wurde immer länger und länger. Bevor ich eine Sache wegstreichen konnte, kamen zwei neue Punkte hinzu. Ich merkte wie ich meine Ziele, die ich mir Anfang der Woche, des Monat oder des Jahres setzte, nicht erreichte, bzw. zuwenig dafür tat. Das Resultat? Unzufriedenheit!

Nicht das zu schaffen, was man sich vornimmt, fühlst sich an, als würde man Ewigkeiten auf einer Stelle stehen. Man kommt nicht vorwärts und fühlt sich von Aufgaben und Anforderungen überschwemmt.
Geht’s euch manchmal genau so?


Oftmals sind Zeitdruck, Faulheit und Undiszipliniertheit der Grund, wieso wir abends ins Bett fallen, ohne etwas Produktives vollbracht zu haben.
Doch wieso nutzten wir unsere Zeit nicht wertvoller?



Wie werde ich produktiver? Mit ein paar kleinen Veränderungen in meinem Tagesablauf habe ich es geschafft produktiver zu werden. So schaffst du es auch:

Plane deinen Tag / deine Woche
Der Montag ist für viele ein überflüssiger und gehasster Tag. Das Wochenende ist vorbei und vor uns liegt eine ganze Woche bis zum nächsten Wochenende. Richtig… eine neue frische Woche!
Ich habe mir angewöhnt den Montag als den Tag zu nutzen, an dem ich mir einen Plan für die neue Woche mache (quasi als kleiner Neustart).
Was will ich in dieser Woche schaffen? An welchen Tag möchte ich was erledigen? Mit einem kleinen Wochen/Tagesplan, geht die Zeit nicht nur schneller vorbei, sondern ihr werdet auch sehen, dass ihr viel mehr schafft!

Erzähle deinen Freunde von diesen Plänen
Was nützen Pläne und Ziele wenn wir nicht dafür arbeiten?
Ich habe gelernt, sobald ich meinen Freunde oder meiner Familie meine Pläne erzähle, möchte ich es denen auch beweisen, dass ich daran arbeite. Als zusätzliche Motivation helfen Beweisfotos ungemein ;)
Gerade Freunde werden dich daran erinnern und dich immer motivieren.

Beginne dein Wochenende früh
Frühes Aufstehen am Wochenende klingt vielleicht zuerst ziemlich absurd, doch wenn wir unsere verfügbare freie Zeit nicht wertvoll nutzen, werden wir nie weit kommen. Schon seit längerer Zeit beginne ich mein Wochenende vergleichsweise ziemlich früh. Zwischen 8 und 9 Uhr starte ich meinen Tag und beginne mit einem entspannten und ausgewogenen Frühstück und fange danach sofort an meiner to-do Liste zu arbeiten und meine Vorhaben zu erledigen. Morgens bin ich motivierter und produktiver als zu anderen Tageszeiten.

Sei organisiert
Organisation ist das A&O um produktiver zu werden. Für mich persönlich war dieser Punkt die schwierigste Umstellung und bis heute muss ich an meiner Organisation ziemlich hart arbeiten. Ich habe angefangen meine Pläne aufzuschreiben und kleine to-do Listen zu erstellen. Damit du nicht die Motivation verlierst, hilft es kontinuierlich Punkte weg zu streichen, die du erledigt hast. So wirst du schnell und einfach kleine Erfolge sehen. Am Anfang kann es auch hilfreich sein, erst einmal Ordnung zu schaffen, damit alte Dinge dich nicht mehr belasten und du einen besseren Überblick hast. Vergesse dabei nicht, dich zu belohnen, wenn du etwas erfolgreich erreicht hast.

Setze Prioritäten
Es ist nahezu unmöglich alle Aufgaben und Vorhaben gleichzeitig zu erledigen. Gerade wenn die to-do Liste immer länger und länger wird, müssen wir Prioritäten setzen. Welche Aufgaben muss ich heute erledigen, welche können warten? Welches Ziel ist mir wichtiger bzw. am wichtigsten? Es gibt verschiedene Methoden Aufgaben und Ziele nach Wichtigkeit zu sortieren. Ich nummeriere meine Punkte auf meiner to-do Liste oder markiere sie in verschiedenen Farben. Doch jeder hat so seine eigene Art Prioritäten setzten … egal wie…  Hauptsache wir setzen sie.

90-Tage Challange
Alfie Deyes (Pointlessblog) hat mich dazu inspiriert vor ungefähr einem halben Jahr die 90 Day Challenge auszuprobieren. Kurz zusammengefasst geht es darum, 90 Tage lang das Meiste und Beste aus seiner Zeit zu machen, jede Minute zu nutzen und produktiv und organisiert zu leben. Es kann ziemlich schwierig sein, sich von heut auf morgen zu ändern, dementsprechend finde ich eine Challenge anzunehmen, als richtigen Weg. Als Motivation kreuzte Alfie jeden erfolgreichen Tag auf einem großen Kalender durch. Visuelle Erfolge motivieren uns und geben uns die Energie weiter zu machen.  Ich selber habe die 90 Tage nicht komplett durchgezogen, was nichts Schlimmes bedeutet. Der Versuch allein hat mir schon geholfen zu verstehen, dass nur ich etwas ändern kann. Ich bin fest davon überzeugt, dass ich die 90 Tage Challenge bald wieder als Herausforderung angehen werde, und diesmal durchziehen werde!

Was hilft dir dabei produktiver zu werden?
Lust die 90 Tage Challenge auszuprobieren oder hast du sie bereits hinter dir?

Salute Sarah ♥
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